I just uploaded the current issue of mushroom magazine. This time its mainly in English language, since it represents a specially international edition, featuring a big artist & label special. Also I did an interview with Android Jones who is busy with decorating Boom festival’s main stage at this very moment. The printed mag includes an abridged version, the unabridged one will go online, soon.
I updated the Writing section, where you can find some of my textual references. So now you can download the mushroom magazines I was involved into as an editor either in PDF format or check them out via issuu.com, an interesting new online service.
Social media makes the world a so much better place, jam-packed with win-win situations for all people and purposes and full of pure joy and happiness. Though I am really avid about the whole web 2.0 issue, Erik Qualman goes a little too euphoric about it in his recent book. Right the very first pages tell the reader, why he or she should definitely use social media on a mobile device while queuing in the supermarket because it will have crucial advantages for this very situation. Also the following pages present a euphoric catalogue about Facebook, Twitter & Co and all their glorious benefits. While the author indeed points out some interesting and undoubtly very fundamental social developments provoked by social media, he misses a reflective, critical point of view. For example he talks about the great opportunity to know about the life of others through microblogging resp. status updates. Indeed this feature enables people to stregthen their Read the rest of this entry »
As careful readers might already have noticed, I added a new site to this blog since the move to another server is finished: Writing is a list of some of my references as a freelancer journalist and advertising copywriter. It is not completeted yet but there is already some matieral to look at, most of it available as PDF download.
“Speed ist assozial, macht paranoid, es ist einfach Mist, schlecht für deinen Körper, schlecht für deinen Geist, allgemein gesagt, langfristig unkreativ und eine Plage für die ganze Drogenindustrie. All die netten und höflichen Drogenabhängigen werden fertiggemacht von diesen wirklich Horrorfilmen entsprungenen, frankensteinartigen Speed- freaks.”
Mit diesen Worten kritisierte Beat-Autor Allen Ginsberg gegen Ende der sechziger Jahre den massenhaften Konsum von Amphetamin. Das Buch “Speed – Eine Gesellschaft auf Droge” ist jedoch keineswegs eine Hasstirade auf die Substanz und reckt auch keineswegs den moralischen Zeigefinger. Vielmehr zeichnet Autor Hans-Christian Dany sehr umfangreich und detailliert die Geschichte von Amphetamin dessen Gebrauch in verschiedenen Zeitepochen nach. Dabei liefert er reihenweise wirklich spannende Informationen zu dieser Droge und ihren chemischen Verwandten, erzählt von zahlreichen bekannten Nutzern und räumt mit dem einen oder anderen Mythos auf. Immer wieder ordnet Dany den Gebrauch der Droge in den jeweiligen zeitgeschichtlichen Kontext ein und stellt in diesem Zusammenhang unter anderem fest, dass Speed zum hektischen, ruhelosen Zeitgeist der Gesellschaft passt. Der Schreibstil ist anspruchsvoll, kurzweilig, erfrischend anders und watet oft mit einem gewissen Augenzwinkern auf. Also schnell, schnell in den nächsten Buchladen!
Ein weiteres Buch, das dazu ermutigt, sich nicht mit hoffnungsvoll glänzenden Augen und dem lückenlosen Lebenslauf (inkl. 2 Auslandssemester und Praktika bei Nestle, Edelmann und der Frankfurter Rundschau) unter dem Arm in die lange Schlange der Bewerber für eine Festanstellung zu reihen, sondern vielmehr aktiv daran zu arbeiten, mit dem was man gerne macht, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. “Sowohl der Wandel bei den Konsumenten, die individualisierte Produkte in immer kleineren Losgrößen bevorzugen, als auch die neuen Produktionstechniken, die das zulassen [...]” bedingen laut den Autoren in den nächsten Jahren eine grundsätzliche Veränderung des Wirtschaftssystems, welche schon lange ihren Anfang genommen hat. Natürlich spielt in diesem Zusammenhang das Internet eine zentrale Rolle. Sichworte wie Wikinomics, Crowdsourcing und der berühmte Long Tail Effekt werden ausführlich diskuritert. Read the rest of this entry »
Psychedelic Traveller is quite a smart thing: After the annual scene report magazine Trancers Guide To The Galaxy was stopped due to the increasingly difficult economic situation, scene freak Liese took over the project. He had to change the name of this publication but that aint bad at all because he added some cool new ideas to the project: Psychedelic Traveler is now also a Trance Wiki with the typical structure of this kind of Social Software. That means everybody can contribute and is aksed to do so! Beside that you should keep your eyes open for the free printed mag at relevant parties and festivals. I myself contributed to this very positive project by writing the report for the German Trance scene again.
Just a short note about a highly interesting issue I discovered today: Chris Anderson, chief editor of technology magazine Wired, just published a new book named Free. He introduces a revolutionary, though not brand new, idea of economics: In his opinion “every industry, which becomes digital, eventually becomes free”. As a big fan of creative common rights, open source software and last but not least a passionated blogger, I like this idea very much. I have no idea of the exact content yet, but that can easily be changed because Anderson published his book in many different ways: You can get it for money as a printed hardcover version but it also is available for free in many ebook stores at the moment. You will find a full-length free audiobook version right here. The abridged audio book version is fee required again but you will get it for free if you purchase the hardcover book. I will come back to this issue for a review as soon as I heard / read the book!
Der kürzeste Weg zu dir selbst führt um die Welt! lautet ein Sprichwort, welches ich persönlich sehr beherzige. So erwarb ich auch spontan ein Buch, dessen Klappentext mich in dieser Hinsicht ansprach:
“Als alle Zeichen auf berufliche Karriere stehen, packt Robert Jacobi die Sehnsucht nach dem ganz großen Abenteuer: der Panamericana. Alleine und mit knappem Budget macht er sich auf den Weg vom nördlichsten zum südlichsten Punkt des amerikanischen Kontinents. Es sind die überraschenden Begegnungen am Wegesrand, die seine achtmonatige Reise unverwechselbar machen: Die romantische Nacht in Nome mit der Aussteigerin Kim – und ihren 17 Huskies im Nebenzimmer; die korrupten Polizisten in Lima, die Jacobi eine Menge Ärger und einen Auftritt im peruanischen Fernsehen einbringen; die Besteigung des knapp 6000 m hohen Cotopaxi (Ecuador) mit einer spontan zusammengewürfelten Backpackergruppe … Ein mitreißender Reisebericht und eine Einladung, selbst aufzubrechen.”
Wirklich knapp scheint das Budget des jungen Herrn Jacobi nicht zu sein: Bereits auf den ersten hundert Seiten, die ihn von Alaska bis zur mexikanischen Grenze führen, gibt er einen hohen vierstelligen Betrag aus. Nun gut, dass die Harvard- Studenten nur sehr selten aus schlecht situierten Verhältnissen stammen ist hinlänglich bekannt. Vielleicht haben diese auch eine etwas andere Auffassung des Begriffs Abenteuer- jene Situationen, welche ich darunter verstehe, werden vom Erzähler zumindest oft durch bargeldlosen Zahlungsverkehr umgangen. Read the rest of this entry »
Wer kennt sie nicht nicht, jene individuell verschieden stark ausgeprägte Angewohnheit, wichtige Aufgaben bis zum letzten Drücker vor sich her zu schieben und die eigentlich reichlich vorhandene Zeit mit allerhand Beschäftigungen zu verbringen, die nicht selten mit MySpace, YouTube oder schlichtem Einkaufengehen zu tun haben? Im Fachjargon als Prokrastination bezeichnet, beschäftigt sich das Buch mit genau diesem Phänomen. Mit ziemlich hohen Erwartungen bin ich an seine Lektüre herangetreten, da ich einerseits selbst davon betroffen bin und sich andererseits einer der Verfasser, Sascha Lobo, auch als Schreiber des Buches Wir nennen es Arbeit auszeichnet, welches mich wiederum mit starker Begeisterung erfüllte. Gleich zu Beginn legen die beiden Autoren ihre Ziele offen: Read the rest of this entry »
…lautet der Untertitel des vielleicht inspirativsten Buches, welches ich während meines Studiums gelesen habe. Dieser Tage habe ich mir Wir nennen es Arbeit ein zweites Mal zu Gemüt geführt, was ich generell nur mit Büchern tue, welche ich für sehr gelungen halte. Der Textstil kann als semi-wissenschaftlich bezeichnet werden und liest sich dennoch ausgesprochen kurzweilig und interessant. Gerade für kreative, internetaffine Menschen, die sich ungern hinten anstellen sondern lieber ihr eigenes Ding durchziehen, bietet das Buch eine ganze Menge Bestätigung und Inspiration. Doch auch jenen, deren Lebenslauf lückenlos ist wie die sorgsam gepflegten Beißerchen, und die, gleich einem läufigen Hund jedem Knie, jedem Praktikumsplatz hinterherdackeln sei die Lektüre dieses Buches empfohlen. Read the rest of this entry »